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Damit der Verkehr jeden Tag optimal fließt, ist ein optimal gepflegtes Straßennetz unterlässlich.

Für Deutschland sind das in Kilometern ausgedrückt:

Im Gegensatz zu Neu und Ausbaumaßnahmen, unterliegt die Pflege dieses Bestandsnetz nicht dem komplizierten und langjährigem Planungsverfahren.

Bereits vorhandene Straßen, haben politische Grundatzsdebatten schon lange hinter sich gelassen. Das man die vorhandenen Straßen entsprechend betreut sollte daher im Grundverständnis keinerlei Diskussionen mehr hervorrufen.

Leider ist es in der Realität anders. Es ist eine traurige Tatsache, dass das Bestandsnetz seit Jahren chronisch unterfinanziert ist. Daran können auch die neuesten Budgeterhöhungen nichts mehr ändern.

Die gesamte Branche der Straßenerhalter ist in den vergangenen Jahrzehnten kaputtgespart worden. Es fehlt dramatisch an Personal wie es in gleichem Maße auch an Innovationen fehlt.

Der schleichende Verfall ist für jeden offenkundig. Aber gerade weil es ein schleichender Prozess ist, gewöhnen sich die Büger und die Wirtschaft an diesen Umstand und lernen damit zu leben. (Einem Frosch den man langsam kocht nicht unähnlich). Eigentlich erstaunlich, wer möchte schon Geld und Zeit verlieren nur weil er nicht auf Deutschlands Straßen und Brücken fahren kann?

Nachholbedarf benennen |

Erhaltungsmanagement systematisch betreiben

In der Regel sind die Landesverwaltungen oder eine artverwandte Organisation der jeweiligen Bundesländer für die Erhaltung der Straßen in einem Bundesland verantwortlich.Diese Organisationen haben sich in die vorherrschende Praxis des kaputt sparens des Bestandsnetz durch den Geldgeber (Die Politik) eingenistet. Ähnliches lässt sich auch in Kommunen beobachten.

Ohne Ressourcen und ohne Geld wird äußerst pragmatisch vorgegangen. Von einer substanziellen Pflege des Anlagevermögen Straße kann also keine Rede sein.

Anhand von Daten aus einer Zustandserfassung (ZEB) werden so vermeintliche Schäden identifiziert. Ohne weitere Daten zu sichten (Verkehrsbelastung, Aufbau und Alter der Straße) lässt sich jedoch nicht seriös das Verhalten eines Straßenabschnitt analysieren.

Es ist erforderlich den Nachholbedarf auch als solchen klar zu bennenen. Der Nachholbedarf umschreibt den Bereich, in dem die Straßen und Brücken in einem so schlechten Zustand sind, dass durch einen kleineren Eingriff nichts mehr zu retten ist.

Der Nachholbedarf ist der teuerste Zustand. Ein Management kann hier nur noch in Form einer Prioritätenliste zur abarbeitung erfolgen. Die Kenngrößen hierfür sind die verfügbaren Ressourcen und die vorhandenen Geldmittel.

Systematisches Erhaltungsmanagement beschreibt ein Vefahren für eine Ermittlung von optimalen Erhaltungsabschnitten unter Bezugnahme von aktuellen Daten,damit eine Verhaltenskurve pro Objekt aufgezeigt werden kann. Die Massnahmenplanung erfolgt auf Basis mondernster IT Systeme. Ebenso die Rückmeldung der Massnahmen im Detail.

Finanzierung sicherstellen

Auf der Basis der technischen Belange für das Bestandsnetz wird die Finanzierung im Lebenzyklus sichergestellt. Die Finanzierung erfolgt idelaerweise unter betriebwirtschaftlichen Gesichtspunkten und stellt daher sicher, dass vorhandene Werte gesichert werden.